Altbau · Wien und Umgebung
Elektro-Sanierung im Altbau –
Festpreis vor dem Start
Steigleitung, Verteiler, FI-Schutz und Schutzleiter neu – mit so wenig Stemmarbeit wie möglich, zum schriftlichen Festpreis nach kostenloser Besichtigung.
5,0 136 Bewertungen auf Google- Spezialist für Wiener Altbau
- Festpreis schriftlich vor Beginn
- Wenig Stemmarbeit, raumweise
- Befund nach ÖVE E 8101 inklusive
Kostenlose Besichtigung anfragen
Gern auch abends nach der Arbeit. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktages. Lieber telefonieren? 0676 649 33 40
In drei Schritten zum Festpreis
Bis Sie den Festpreis in der Hand haben, kostet Sie nichts – und verpflichtet Sie zu nichts.
- 1
Anfrage
Per Formular, Telefon oder WhatsApp. Ein Foto vom Sicherungskasten hilft uns, die Lage schon vorab einzuschätzen.
Kostenlos
- 2
Besichtigung vor Ort
Termin in der Regel innerhalb eines Werktages. Wir sehen uns Verteiler, Steigleitung und Leitungen an und klären, wie viel gestemmt werden muss.
Kostenlos
- 3
Schriftlicher Festpreis
Sie bekommen ein Angebot mit jeder Position einzeln. Der Preis ist für uns bindend – und erst wenn Sie zusagen, fangen wir an.
Kostenlos
Was Kundinnen und Kunden nach der Sanierung sagen
- Isabella Kubitza
Ich bin mit der Arbeit von Elektriker Buga rundum zufrieden. Alles hat von Anfang bis Ende perfekt funktioniert. Die Terminvereinbarung war unkompliziert, die Abwicklung schnell und zuverlässig. Die Arbeiten wurden äußerst genau und professionell ausgeführt. Man merkt sofort, dass hier mit Sorgfalt und Fachwissen gearbeitet wird. Ich kann Elektriker Buga uneingeschränkt weiterempfehlen und werde den Service bei Bedarf jederzeit wieder in Anspruch nehmen. Vielen Dank!
- ONYX Cuts
Herr Buga war unser Elektriker des Vertrauens beim kompletten elektrischen Umbau des Friseursalons ONYX Cuts. Er hat mit seinem Team über seine Arbeit hinaus geholfen ohne zusätzliche Kosten zu verrechnen. Die Arbeit ist top! Kann Elektro Buga nur wärmstens empfehlen!
- David
Habe bei Herrn Buga die Elektroleistungen für unsere Küche beauftragt und bin wirklich absolut zufrieden mit der Leistung, und sehr happy mit der Wahl von Elektro Buga generell. Die Kontaktaufnahme war unkompliziert und der Termin ist sich zeitlich perfekt ausgegangen.
Warum der Wiener Altbau ein Sonderfall ist
Ein großer Teil des Wiener Wohnungsbestands stammt aus der Gründerzeit oder der Nachkriegszeit. Die Elektroinstallation darin wurde für einen Haushalt geplant, der aus Licht, Radio und vielleicht einem Kühlschrank bestand. Heute hängen an derselben Leitung Induktionsherd, Backrohr, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, zwei, drei Computer und die Ladestation fürs E-Bike.
Dazu kommt ein Detail, das viele unterschätzen: In Installationen vor 1970 fehlt häufig der Schutzleiter. Die Steckdosen sind zweipolig, es gibt keine Erdung. Bei einem Isolationsfehler steht dann das Gehäuse eines Geräts unter Spannung, ohne dass irgendeine Sicherung auslöst. Der Fehlerstromschutzschalter, der genau das verhindern würde, war damals nicht vorgeschrieben – und ist in vielen Wohnungen bis heute nicht nachgerüstet.
Die dritte Altlast sind die Leitungen selbst. Gummi- und Textilisolierungen werden über Jahrzehnte spröde. Sie brechen an Biegestellen und in Dosen – dort, wo es warm wird. Das ist die klassische Ursache für Schwelbrände hinter dem Verputz, die niemand bemerkt, bis es zu spät ist.
Was wir im Altbau konkret erneuern
Der Umfang hängt vom Zustand ab. In der Praxis begegnen uns drei Ausgangslagen:
- Anlage grundsätzlich in Ordnung, aber ohne FI-Schutz. Hier genügt oft der Tausch des Verteilers samt Nachrüstung des Fehlerstromschutzschalters. Aufwand: meist ein Tag.
- Teile der Anlage erneuert, Rest im Originalzustand. Typisch nach einer „Renovierung“, bei der Küche und Bad neu gemacht wurden, die Steigleitung aber nie jemand angeschaut hat. Wir erneuern die verbliebenen Stromkreise und bringen die Anlage auf einen einheitlichen Stand.
- Alles im Originalzustand. Komplettsanierung ab Steigleitung: neue Zuleitung, neuer Verteiler, alle Stromkreise neu, Schutzleiter durchgängig, Potenzialausgleich in Bad und Küche, zusätzliche Dosen und Auslässe.
Muss wirklich alles aufgestemmt werden?
Das ist die Frage, die uns bei jeder Altbau-Besichtigung als Erstes gestellt wird. Die Antwort lautet fast immer: nicht so viel, wie Sie befürchten. Es gibt vier Wege, Stemmarbeiten zu vermeiden oder deutlich zu reduzieren.
-
Vorhandene Leerverrohrung nutzen
Wo Rohre liegen, ziehen wir neue Leitungen einfach ein. Keine Wand wird geöffnet. Das ist im Wiener Altbau öfter möglich, als die meisten glauben.
-
Sockelleisten-Kanäle
Moderne Sockelleisten nehmen die Leitungen auf und schauen nach dem Ausmalen aus wie eine ganz normale Leiste.
-
Verlegung im Bodenaufbau
Wenn ohnehin ein neuer Boden kommt, wandern die Leitungen darunter – ganz ohne Eingriff in die Wand.
-
Aufputz in Nebenräumen
In Keller, Abstellraum und Technikraum ist saubere Aufputz-Verlegung die schnellste und günstigste Lösung.
Bei der kostenlosen Besichtigung prüfen wir konkret, wie viel sich in Ihrer Wohnung ohne Eingriff in die Wand lösen lässt – und sagen Ihnen vorher, wo wir öffnen müssen.
Was sich im Sicherungskasten tatsächlich ändert
Der Verteiler ist das Bauteil, das über Sicherheit entscheidet – und das in Wiener Altbauten am häufigsten noch im Originalzustand steckt. Diese beiden Zustände sehen wir bei jeder zweiten Besichtigung.
Schraubsicherungen, kein FI-Schutz
- Schraubsicherungen („Stöpsel“) – Stand vor 1970
- Kein Fehlerstromschutzschalter: kein Schutz vor Stromschlag
- Meist zweiadrig, ohne Schutzleiter
- Keine Beschriftung – niemand weiß, welche Sicherung wohin gehört
- Zu wenige Stromkreise für heutige Gerätelast
FI-Schutz und eigene Stromkreise
- Fehlerstromschutzschalter nach ÖVE E 8101
- Eigener Leitungsschutzschalter je Stromkreis
- Durchgängiger Schutzleiter bis zur letzten Dose
- Beschriftet, mit Verteilerplan zum Mitnehmen
- Reserveplätze für Wallbox, Photovoltaik und Wärmepumpe
Der Tausch des Verteilers samt FI-Nachrüstung bringt von allen Maßnahmen den größten Sicherheitsgewinn pro investiertem Euro. Meist ist er an einem Arbeitstag erledigt. Was er bei Ihnen kostet, sagen wir nach einem Blick in den Verteiler.
Wie die Arbeiten im Altbau ablaufen
- 1
Bestandsaufnahme
Wir öffnen den Verteiler, prüfen Steigleitung, Querschnitte, Erdung und Schutzleiter und messen die bestehende Anlage durch. Danach wissen wir – und Sie – was tatsächlich Sache ist.
- 2
Entscheidung: Teil oder komplett
Nicht jeder Altbau braucht die volle Sanierung. Oft reichen neuer Verteiler, FI-Schutz und zwei, drei erneuerte Stromkreise. Wo diese Grenze verläuft, sagen wir Ihnen bei der Besichtigung.
- 3
Abstimmung mit Hausverwaltung
Sobald Allgemeinflächen betroffen sind – Steigleitung im Stiegenhaus, Erhöhung der Anschlussleistung – braucht es die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft und eine Meldung an Wiener Netze. Das übernehmen wir auf Wunsch komplett.
- 4
Ausführung raumweise
Wir arbeiten so, dass möglichst lange möglichst viel nutzbar bleibt. Staubschutz, abgeklebte Böden, tägliche Grobreinigung – im Altbau ist das kein Extra, sondern Voraussetzung.
- 5
Messung und Befund
Schleifenimpedanz, RCD-Auslösezeit, Isolationswiderstand und Durchgängigkeit des Schutzleiters. Der Befund nach ÖVE E 8101 ist im Preis enthalten.
Fragen zur Altbau-Sanierung
Wenn Ihre Frage fehlt: einfach anrufen. Das kostet nichts und dauert meist keine zwei Minuten.
Was kostet eine Elektro-Sanierung in Wien?
Das entscheidet sich an vier Dingen: Zustand der Steigleitung, ob gestemmt werden muss, Anzahl der Auslässe und ob die Wohnung bewohnt ist. Alle vier sieht man bei einer Besichtigung in zwanzig Minuten – vorher wären es Vermutungen, und Vermutungen müssten wir mit einem Puffer absichern, den Sie mitbezahlen. Die Besichtigung kostet nichts. Danach bekommen Sie eine Zahl, jede Position einzeln aufgeschlüsselt, und die ist für uns bindend.
Wie lange dauert eine Elektro-Sanierung?
Eine Teilsanierung ist meist an einem bis zwei Tagen erledigt. Die Komplettsanierung einer 70-Quadratmeter-Altbauwohnung dauert in der Regel fünf bis zehn Arbeitstage, abhängig davon, ob Sie während der Arbeiten in der Wohnung bleiben und ob Stemmarbeiten nötig sind. Den genauen Zeitplan halten wir im Angebot fest.
Kann ich während der Sanierung in der Wohnung bleiben?
Bei einer Teilsanierung ja. Bei einer Komplettsanierung ist es deutlich angenehmer, wenn die Wohnung leer ist – es wird gestemmt, es staubt, und der Strom ist zeitweise abgeschaltet. Wenn das nicht möglich ist, arbeiten wir raumweise, sodass immer ein Teil der Wohnung nutzbar bleibt. Das dauert länger, ist aber machbar.
Brauche ich für die Elektro-Sanierung im Altbau eine Genehmigung?
Die Sanierung innerhalb Ihrer eigenen Wohnung ist in der Regel nicht genehmigungspflichtig. Sobald aber Allgemeinflächen betroffen sind – etwa die Steigleitung im Stiegenhaus oder eine Erhöhung der Anschlussleistung – brauchen Sie die Zustimmung der Hausverwaltung bzw. der Eigentümergemeinschaft, und die Änderung ist bei Wiener Netze anzumelden. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, was in Ihrem Fall nötig ist, und übernehmen die Abstimmung auf Wunsch.
Muss für die Sanierung alles aufgestemmt werden?
Nicht zwingend. Wo vorhandene Leerverrohrung nutzbar ist, ziehen wir neue Leitungen einfach ein – ohne eine einzige Wand zu öffnen. Wo das nicht geht, gibt es Alternativen: Verlegung in Fußleisten, Aufputz-Kanäle in Nebenräumen oder Verlegung im Fußbodenaufbau. Bei der Besichtigung prüfen wir, wie viel sich ohne Stemmarbeiten lösen lässt.
Unsicher, ob Ihr Altbau saniert gehört?
Rufen Sie an. Wir schauen uns die Anlage kostenlos an und sagen Ihnen, was nötig ist und was noch Zeit hat.
Mo–Fr 06:00–18:00 Uhr
Kostenlos und unverbindlich · in 60 Sekunden gestellt · Antwort innerhalb 24 Stunden